E-Auto
- Quichotte
- UE25er
Marques Brownlee fährt den Cybertruck (beta?) stellt die Karre etwas vor:
https://youtu.be/XxOh12Uhg08?si=B6ukcFSDJ0fOg2X0
https://youtu.be/XxOh12Uhg08?si=B6ukcFSDJ0fOg2X0
- Quichotte
- UE25er
Ich war bisher davon ausgegangen, dass die Weiternutzung eines vorhandenen Verbrenners besser ist, als der Umstieg auf einen E-Neuwagen.
Ob sich der Umstieg finanziell "lohnt" ist eine andere Frage, aber aus ökologischer Sicht ist die Weiternutzung eines Verbrenners wohl eindeutig nicht die bessere Wahl.
(Ausnahme ist z. B. ein Garagenwagen mit < 3.000 km Fahrleistung p. a.)
Eine aktuelle Studie spricht eine deutliche Sprache und plädiert für die Aussonderung des Verbrenners:
(siehe das PDF)
PS:
https://www.zeit.de/mobilitaet/2023-12/ ... ieg-studie
Ob sich der Umstieg finanziell "lohnt" ist eine andere Frage, aber aus ökologischer Sicht ist die Weiternutzung eines Verbrenners wohl eindeutig nicht die bessere Wahl.
(Ausnahme ist z. B. ein Garagenwagen mit < 3.000 km Fahrleistung p. a.)
Eine aktuelle Studie spricht eine deutliche Sprache und plädiert für die Aussonderung des Verbrenners:
https://www.ifeu.de/publikation/neukauf ... rbrenners/Neukauf eines Elektro-Pkw oder Weiternutzung des alten Verbrenners?
...
Viele Fahrzeugbesitzer*innen stellen sich jedoch die Frage, ob sie die Anschaffung eines
Elektroautos aus ökologischen Gründen dann nicht sogar vorziehen sollen oder ob es umge-
kehrt nicht besser ist, den alten Verbrenner weiterzufahren, um die Herstellungsemissionen
von Elektroautos zu vermeiden. Auch wenn die Bilanz je nach gezogener Bilanzgrenze und
individuellem Nutzungsmuster leicht unterschiedlich ausfällt, der Umstieg auf den neuen
Elektro-Pkw ist aus Klimasicht fast immer sinnvoller als den alten Verbrenner weiterzu-
fahren. Und: Für das Klima ist es sogar besser, den Umstieg vorzuziehen als hinauszuzögern,
wie Kapitel 3 zeigt.
(siehe das PDF)
PS:
Hier bin ich über die Studie gestolpert:Aus Sicht der nationalen Klimabilanz ist es also eindeutig positiv, Elektro-Pkw in den Markt zu bringen. In einer globalen Perspektive werden alte Verbrenner-Pkw aus Deutschland in vielen Fällen natürlich trotzdem weitergenutzt. Dann ersetzen sie jedoch in der Regel zunächst noch ältere (und weniger effiziente) Verbrenner an anderer Stelle. Zu einem späteren Zeitpunkt wird erwartet, dass zunehmend auch E-Pkw aus Deutschland exportiert werden und in den Exportstaaten sukzessive die Verbrenner ersetzen können. Auch mit Blick auf die internationale Klimabilanz ist der nationale Hochlauf an Elektro-Pkw daher wichtig und sinnvoll. Potenziell können die Hürden für die Weiternutzung ineffizienter Verbrenner in den Importstaaten jedoch geringer sein als in Deutschland, wenn z.B. technische Überwachung weniger strikt betrieben wird, Reparaturkosten geringer sind, keine Umweltzonen existieren oder die nötige Infrastruktur für E-Pkw nicht aufgebaut wird.
Die Neuanschaffung von Elektro-Pkw selbst ändert jedoch zunächst einmal recht wenig an den bereits bestehenden Gebrauchtwagenströmen. Potenzielle negative Effekte könnte es nur dann geben, wenn plötzlich deutlich mehr Altfahrzeuge aus Deutschland überwiegend in Länder mit wachsendem Motorisierungsbedarf exportiert werden. Das ist bisher jedoch nicht der Fall und wäre durch verschiedene bereits existierende Regulierungen auch stark eingeschränkt. Denn sowohl die Exportbestimmungen in der EU als auch die Importbestimmungen in einigen Ländern außerhalb der EU wurden in den letzten Jahren deutlich verschärft.
https://www.zeit.de/mobilitaet/2023-12/ ... ieg-studie
- [4T2]Babelfish
- Hollywood-Reporter
Aktuell gibt es die ersten Fälle aus den USA, bei denen Kunden defekte Batterien in ihrem Hyundai IONIQ 5 zu beklagen hatten. Der Austausch der Batterien soll wohl jeweils um die 56.000 USD kosten (offizielle Hyundai-Preisliste), was de facto zum wirtschaftlichen Totalschaden des Fahrzeugs führt. CLICK
- Roadrunner
- Pustevogel
[4T2]Babelfish hat geschrieben: ↑So. 7.1.2024 11:57 Aktuell gibt es die ersten Fälle aus den USA, bei denen Kunden defekte Batterien in ihrem Hyundai IONIQ 5 zu beklagen hatten. Der Austausch der Batterien soll wohl jeweils um die 56.000 USD kosten (offizielle Hyundai-Preisliste), was de facto zum wirtschaftlichen Totalschaden des Fahrzeugs führt. CLICK
Was ist hier mit "muffler" gemeint? Ich kenne das nur als Endschalldämpfer vom Auto...Driving over mufflers can damage the battery out of warranty.
- [4T2]Babelfish
- Hollywood-Reporter
Das ist in diesem Fall eine Bodenplatte unter dem Fahrzeug.
- Roadrunner
- Pustevogel
Dann verstehe ich nicht, was mit "driving over mufflers" gemeint ist.
- Rukh
- E-Obba
Der Preis erscheint mir deutlich zu hoch, das wäre fast das Doppelte der Batteriekosten eines Tesla Model S
- Thommy
- Der Doktor
Der vor dir verliert seinen Pott und du fährst drüberRoadrunner hat geschrieben: ↑So. 7.1.2024 21:52 Dann verstehe ich nicht, was mit "driving over mufflers" gemeint ist.
- Bandito
- Diva
Ich würde das eher als Verkehrsbumper, Schwellen etc. interpretieren ... da muss man dann aber schon ordentlich drüber kacheln
- Roadrunner
- Pustevogel
Das sollte jetzt ja nicht allzu oft passieren...Thommy hat geschrieben: ↑So. 7.1.2024 23:23Der vor dir verliert seinen Pott und du fährst drüberRoadrunner hat geschrieben: ↑So. 7.1.2024 21:52 Dann verstehe ich nicht, was mit "driving over mufflers" gemeint ist.
- Roadrunner
- Pustevogel
- Bandito
- Diva
Das sind die ganz üblen Dinger, ja - schlimmer sind eigentlich nur diese Runden "Pilze" ...Roadrunner hat geschrieben: ↑Mo. 8.1.2024 08:09Kommt drauf an... z.B. hier im Römerkastell sind so Bumper wo selbst in unter Schritttempo es noch ganz schön durchschlägt...
Allerdings braucht es schon mehr Tempo, damit ein Auto komplett einfedert und der Unterboden aufsetzt ... je nach Fahrzeug (Höhe) und Fahrwerk natürlich.
So ein E-Auto ist halt kein Leichtgewicht und Dämpfer/Federn sind eher fürs komfortable gleiten ausgelegt (Rukh kann mir gerne widersprechen ) ... da muss man sich was seine Fahrweise angeht halt anpassen.
- [4T2]Babelfish
- Hollywood-Reporter
Schau das Video, da wird IMHO der Schaden gezeigt.Roadrunner hat geschrieben: ↑So. 7.1.2024 21:52 Dann verstehe ich nicht, was mit "driving over mufflers" gemeint ist.
- [4T2]Babelfish
- Hollywood-Reporter
- Roadrunner
- Pustevogel
Danke. Also hat Thommy tatsächlich recht.
Ich würde jetzt mal vermuten, dass über einen Auspuff zu fahren auch bei einem Verbrenner ganz schön viel Schaden anrichten kann...
Ich würde jetzt mal vermuten, dass über einen Auspuff zu fahren auch bei einem Verbrenner ganz schön viel Schaden anrichten kann...
- cLam
- Einen im Tee
Der Akku sitzt mittig und tief im Auto. Wenn man mit dem Unterboden aufsetzt, setzt man halt bei einem E-Auto idR mit dem Akku auf. Wenn der Bereich zu wenig geschützt ist, zerreißt es den halt. Das fatale ist halt, dass die Komponente wesentlich teurer ist als eine Ölwanne oder ein Auspuff. Sie sollte für den Fehlerfall besser geschützt sein.
- Rukh
- E-Obba
Die Batterie ist durchaus gepanzert, aber ich vermute mal eher gegen horizontale und weniger vertikale Stöße.
- Quichotte
- UE25er
Kein Artikel, den man lesen muss, aber er bestätigt mich in der Auffassung, dass bei einem E-Auto, mit dem man auch längere Strecken fahren will, die Ladegeschwindigkeit unterwegs einen großen Unterschied macht.
https://www.derstandard.de/story/300000 ... adesaeulen
Ein persönliches Gedankenspiel - Welche Kriterien müsste der "Akku" meines hypothetisches E-Autos erfüllen?
Erste Frage: Wieviele Kilometer möchte ich ohne Pause fahren können?
Das ist individuell. Bei mir wären es Ziele innerhalb NRW und vergleichbar. Ich würde sagen 200 km, die im tiefsten Winter ausnahmsweise auch gerissen werden dürften. Auch auf Langstrecke würde ich gerne 200 km bis zur nächsten Pause fahren, auch wenn Langstrecke bei mir kein Regelfall wäre. Also egal, wir nehmen mal 200 km.
Zweite Frage: Wie groß sollte also der Akku sein?
Akkus altern und die Reichweite schrumpft, also würde ich nicht zu knapp rechnen. Andererseits ist der Akku teuer und benötigt Ressourcen. Da die Ladegeschwindigkeit für mich eine Rolle spielt, würde ich die 200 km in der Range 20 % - 80 % nachladen wollen. Also muss ich 40 % Kapazität draufschlagen und sagen wir 20 % Reserve für das Altern. Die Reichweite des E-Autos sollte also mindestens bei echten 200*1,6 = 320 km liegen.
Dritte Frage: Ladegeschwindigkeit?
Die eingebauten "Ladegeräte" sind teuer, man bezahlt nicht nur einen großen Akku, sondern auch die Ladegeschwindigkeit beim Kauf. Dennoch halte ich die Ladegeschwindigkeit für wichtig und ich würde da wert drauf legen. Was wäre mein Maßstab? Ich fahre nach rund 200 km rechts ran und lade den Akku auf 80 %. Eine Pause von 20 Minuten wäre toll, 30 Minuten wäre auch noch in Ordnung. Jetzt kommt es natürlich auf den Verbrauch des Autos an, da habe ich keine Ahnung, aber ich rechne mal mit 20 kWh/100 km, also müsste ich rund 40 kWh nachladen in 20 Minuten. Die Ladegeschwindigkeit müsste dann tatsächlich bei mehr als 100 kWh liegen.
Ich rechne jetzt nicht genauer nach. Mein E-Auto sollte sich demnach möglichst mit echten 100 kW zwischen 20 und 80 % laden lassen.
Fazit: 400 km Reichweite laut Hersteller und echte Ladegeschwindigkeit (20-80%) bei ca. 100 kWh wären toll. Die hohe Ladegeschwindigkeit setzt häufig einen größeren Akku voraus, daher müsste man derzeit vermutlich einen größeren Akku kaufen oder sich mit weniger Ladegeschwindigkeit abfinden. Ich würde vermutlich bei der Ladegeschwindigkeit Abstriche machen und bei meinen seltenen Langstrecken die Pausen um 20 Minuten verlängern (leicht gespartes Geld).
Die Dichte des Ladenetzes und andere Faktoren lasse ich hier mal unberücksichtigt. Es ging mir nur um eine überschlägige Rechnung zum Akku.
https://www.derstandard.de/story/300000 ... adesaeulen
Ein persönliches Gedankenspiel - Welche Kriterien müsste der "Akku" meines hypothetisches E-Autos erfüllen?
Erste Frage: Wieviele Kilometer möchte ich ohne Pause fahren können?
Das ist individuell. Bei mir wären es Ziele innerhalb NRW und vergleichbar. Ich würde sagen 200 km, die im tiefsten Winter ausnahmsweise auch gerissen werden dürften. Auch auf Langstrecke würde ich gerne 200 km bis zur nächsten Pause fahren, auch wenn Langstrecke bei mir kein Regelfall wäre. Also egal, wir nehmen mal 200 km.
Zweite Frage: Wie groß sollte also der Akku sein?
Akkus altern und die Reichweite schrumpft, also würde ich nicht zu knapp rechnen. Andererseits ist der Akku teuer und benötigt Ressourcen. Da die Ladegeschwindigkeit für mich eine Rolle spielt, würde ich die 200 km in der Range 20 % - 80 % nachladen wollen. Also muss ich 40 % Kapazität draufschlagen und sagen wir 20 % Reserve für das Altern. Die Reichweite des E-Autos sollte also mindestens bei echten 200*1,6 = 320 km liegen.
Dritte Frage: Ladegeschwindigkeit?
Die eingebauten "Ladegeräte" sind teuer, man bezahlt nicht nur einen großen Akku, sondern auch die Ladegeschwindigkeit beim Kauf. Dennoch halte ich die Ladegeschwindigkeit für wichtig und ich würde da wert drauf legen. Was wäre mein Maßstab? Ich fahre nach rund 200 km rechts ran und lade den Akku auf 80 %. Eine Pause von 20 Minuten wäre toll, 30 Minuten wäre auch noch in Ordnung. Jetzt kommt es natürlich auf den Verbrauch des Autos an, da habe ich keine Ahnung, aber ich rechne mal mit 20 kWh/100 km, also müsste ich rund 40 kWh nachladen in 20 Minuten. Die Ladegeschwindigkeit müsste dann tatsächlich bei mehr als 100 kWh liegen.
Ich rechne jetzt nicht genauer nach. Mein E-Auto sollte sich demnach möglichst mit echten 100 kW zwischen 20 und 80 % laden lassen.
Fazit: 400 km Reichweite laut Hersteller und echte Ladegeschwindigkeit (20-80%) bei ca. 100 kWh wären toll. Die hohe Ladegeschwindigkeit setzt häufig einen größeren Akku voraus, daher müsste man derzeit vermutlich einen größeren Akku kaufen oder sich mit weniger Ladegeschwindigkeit abfinden. Ich würde vermutlich bei der Ladegeschwindigkeit Abstriche machen und bei meinen seltenen Langstrecken die Pausen um 20 Minuten verlängern (leicht gespartes Geld).
Die Dichte des Ladenetzes und andere Faktoren lasse ich hier mal unberücksichtigt. Es ging mir nur um eine überschlägige Rechnung zum Akku.
- Fut Ura
- Zickenbändiger
Ich möchte einigermaßen realistische 400km bei um die 120kmh beim nächsten Auto (Octaviaersatz) haben.
Wir fahren sehr häufig bis Kr und das sind eben 390km.
Wir fahren sehr häufig bis Kr und das sind eben 390km.
- Quichotte
- UE25er
Dann nimmste einen, der 500 kann und fährst den von 100 % auf Notbetrieb runter. Dann klappen auch 400 am Stück.
- Thommy
- Der Doktor
Zu dem Thema hab ich heute erst ein gutes Video vom Bloch zum Ionic 6 gesehen: https://youtu.be/Hadirfx2vqo?si=f3Oi6jkJCIxCv8ve
Der erfüllt ziemlich genau deine Wunschanforderung.
Der erfüllt ziemlich genau deine Wunschanforderung.
- Thommy
- Der Doktor
VW hat ja jetzt den ID7 Tourer vorgestellt. Gefällt mir als Kombi-Fanboy (bis auf die blöden Touchbedienelemente) sehr gut.
- Fut Ura
- Zickenbändiger
Ja, finde ich auch. Aber als Erziehungsmaßnahme soll das nächste Auto kein Kombi mehr sein. Der IONIC 6 scheint von den Specs mit der großen Batterie ganz ok zu sein. Ist die Frage, wie zerklüftet der Kofferraum ist.
Alternativ der ID3 mit der größeren Batterie.
Alternativ der ID3 mit der größeren Batterie.
- cLam
- Einen im Tee
Den finde ich auch toll. Zudem war ich über den Preis positiv überrascht.
Oh mein Gott, ich sage etwas positives über einen VW. Die Hölle friert zu.
- cLam
- Einen im Tee
- cLam
- Einen im Tee